Bestimmungen

Auszug aus Landesgesetzblatt
36. Verordnung: Fischereiverordnung

§ 8 Zugelassene Fanggeräte

(1) Der Fischfang darf in Fließgewässern nur mit einem Angelgerät, in stehenden Gewässern mit zwei Angelgeräten ausgeübt werden. In Fließgewässern der Forellen und Äschenregion ist die stationäre Grundangelfischerei verboten.

(2) Zugelassen sind Einfachhaken mit oder ohne Widerhaken sowie Zwei- oder Dreiangel ohne Widerhaken. Ein Angelgerät darf bei Verwendung eines natürlichen Köders nur eine Anbissstelle aufweisen. Eine Kombination von natürlichen und künstlichem Köder ist untersagt. Lebende Fische und Fischlaich sind als Köder nicht gestattet.

§ 9 Köderfischfang

(1) Der Fang von Köderfischen ist nur für Jahreskartenfischer für deren Eigengebrauch zulässig. Es dürfen nur solche
Fischarten gefangen werden, für die keine Schonzeiten und keine Mindestmaße festgelegt sind.

(2) Köderfische dürfen nur in den Gewässern gefangen werden, in denen sie als tote Köder
wieder Verwendung finden. Ausgenommen davon sind die im Handel erhältlichen und konservierten Köderfische.

Einige wichtige Bestimmungen für Jahres- und Tageskartenfischer:

  1. Das 2. Angelgerät darf nur vom Karteninhaber selbst oder von einem Kind aus dem Familienkreis des Karteninhabers, längstens bis zum 14. Lebensjahr bedient werden.
  2. Bei Ausübung der Fischerei mit folgenden Angelgeräten ist das zweite Angerät aus dem Wasser zu entfernen: Blinker, Tirolerkopf (Pfrillenkopf), Fliegenrute
  3. Fangmengen, Schonmaße und Schonzeiten sind an der Anschlagtafel bei der Fischerhütte ersichtlich.
  4. Nachtfischen bzw. das Fischen in der Dunkelheit ist verboten, daher ist das Fischen noch während der Dämmerungsphase einzustellen (nähere Erläuterung bei den Anschlagtafeln).
  5. Fische sind mit dem Kescher anzulanden (Kescherpflicht und sofort zu töten, weiters besteht ein generelles Anfütterungsverbot.
  6. Das Hältern von gefangenen Fischen in Setzkeschern ist nicht zulässig.
  7. Das Fischen im Bereich des eingezäunten Schongebietes ist verboten.

Alle anderen Bestimmungen sind auf den Fischerkarten und an den Anschlagtafeln ersichtlich.

Hier noch einige zusätzliche Bestimmungen, die nur für unsere Tageskartenfischer gelten:

Tageskarten sind nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis gültig und nicht übertragbar. Der Lichtbildausweis ist daher mitzuführen und dem diensthabenden Aufseher samt den bereits gefangenen Fischen auf Verlangen vorzuzeigen. Es ist nur 1 Tageskarte pro Person und Tag erlaubt. Jeder Fang ist sofort in die Fangergebnistabelle einzutragen.Tageskarten dürfen von den Ausgabestellen maximal 3 Tage im Voraus ausgestellt werden. Falls die 2.Angelrute von einem Kind aus dem Familienkreis des Karteninhabers bedient wird, hat es am Angelplatz des Karteninhabers zu verbleiben, sodaß die Beaufsichtigung des 2. Angelgerätes ebenso gewährleistet ist.

Lebende, tote und konservierte Köderfische sowie Fischlaich sind als Köder nicht gestattet. Kunstköderfische und alle anderen Kunstköder sind jedoch erlaubt.
Angelgeräte dürfen nicht unbeaufsichtigt bleiben.

Tageskarten sind nach Beendigung des Fangganges vollständig und korrekt ausgefüllt bei der Fischerhütte abzugeben, Leermeldungen sind mit einer „Null“ einzutragen. Bei Nichtabgabe wird keine Tageskarte mehr ausgestellt. Alle anderen Bestimmungen sind auf den Tageskarten angeführt.
Besondere Ankündigungen an den Anschlagtafeln sind zwingender Bestandteil dieser Bestimmungen. Jeder Tageskartenfischer ist verpflichtet, sich darüber zu informieren. Die Nichtbeachtung dieser Bestimmungen hat den sofortigen Entzug der Fischerkarte ohne Rückerstattung der Gebühr und behördliche Ahndung zur Folge.

Die tägliche Höchstfangmenge  für Tageskarten beträgt:
4 Forellen oder Saiblinge
und 1 Karpfen oder 1 Schleie
und 1 Hecht
Schonmaße und Schonzeiten aller Fischarten sind an der Anschlagtafel bei der Fischerhütte ersichtlich.